KI-Agenten im Krankenhaus

Aus einer Aufgabe
wird ein Ablauf.

Wissen finden ist der Anfang. KI-Agenten können Informationen auswerten, Fachwerkzeuge nutzen und mehrere Schritte verbinden. lunéa macht daraus eine persönliche Assistenz für den Arbeitsalltag Ihrer Klinik.

Assistenz und Agenten

Ein Zugang. Mehrere Fähigkeiten.

Eine persönliche Assistenz kennt den Kontext Ihrer Anfrage und macht freigegebenes Wissen und Werkzeuge zugänglich. Hinter ihr können spezialisierte KI-Agenten zusammenarbeiten: etwa um Daten abzufragen, Dokumente auszuwerten oder ein Fachwerkzeug aufzurufen.

Für Mitarbeitende bleibt die Aufgabe der Ausgangspunkt. Welche Quellen und Aktionen dafür genutzt werden dürfen, richtet sich nach der Rolle, den persönlichen Zugriffsrechten und dem eingerichteten Ablauf.

Was macht einen Workflow aus?

Ein Workflow verbindet Arbeitsschritte mit klaren Übergaben: Was wird benötigt? Welches Werkzeug wird aufgerufen? Wer prüft das Ergebnis? Und unter welchen Bedingungen geht es weiter?

Die KI unterstützt die Bearbeitung. Zuständigkeiten und erforderliche Entscheidungen bleiben ausdrücklich Teil des Ablaufs.

Beispiel: Betten- und Stationskoordination

Ein passendes Bett finden.
Den nächsten Schritt abstimmen.

„Welche Station kommt für diese Aufnahme infrage?“ Die Antwort braucht mehr als eine freie Bettenzahl. Sie muss zu den Anforderungen, der aktuellen Verfügbarkeit und der personellen Besetzung passen.

Der folgende Ablauf illustriert ein mögliches Einsatzszenario. Voraussetzung sind freigegebene Datenquellen, geeignete Schnittstellen und ein gemeinsam festgelegter Prozess. Er ist keine Zusage einer automatisch bestätigten Aufnahme.

  1. Diagnosen kodieren. Passende Stationen ermitteln.

    Die Assistenz ordnet beschriebene Diagnosen mithilfe von Atlas passenden ICD-Kodes zu und stellt sie zur Prüfung bereit. Anhand der Diagnose und der hinterlegten Versorgungsprofile ermittelt sie mögliche Stationen. Fehlende Angaben fragt sie nach.

  2. Freie Zimmer und Betten finden.

    Spezialisierte Agenten gleichen die Verfügbarkeit aus angebundenen Quellen mit den Anforderungen ab: etwa Aufnahmezeitpunkt, benötigte Ausstattung und Isolationsbedarf. So werden aus freien Kapazitäten passende Optionen für die konkrete Aufnahme.

  3. Dienstplan und Personalschlüssel abgleichen.

    Für die infrage kommenden Stationen beziehen die Agenten den verfügbaren Personalplan ein. Sie gleichen die geplante Besetzung mit der Belegung und den hinterlegten Anforderungen an den Personalschlüssel ab. Fehlende oder veraltete Angaben werden kenntlich gemacht.

  4. Den Patientenpfad bei Bedarf simulieren.

    Optional lässt sich der Grouper einbeziehen, um Fallszenarien zu gruppieren und ihre Ergebnisse zu vergleichen. Diese fachliche Einordnung ergänzt die Simulation möglicher Patientenpfade und die Planung der Aufnahme.

  5. Die richtigen Ansprechpersonen erreichen.

    Die Assistenz führt geeignete Stationen, verfügbare Kapazitäten und offene Fragen zusammen. Aus angebundenen Verzeichnissen ermittelt sie die Stationsnummer oder die zuständigen Diensthabenden. Nach der vorgesehenen Freigabe wird der Kontakt hergestellt und die Aufnahme mit der Station abgestimmt.

Workflow und Automatisierung

Wiederkehrendes verbinden.
Entscheidungen bewusst gestalten.

Wissen als Grundlage

Interne Verfahrensanweisungen, Zuständigkeiten und Regeln liefern den Kontext. Die Assistenz nutzt die Quellen, die für die jeweilige Rolle freigegeben sind.

lunéa kennenlernen

Werkzeuge für die Aufgabe

Fachdienste ergänzen die Assistenz um konkrete Funktionen. Atlas erschließt Klassifikationen und Regeln; der Grouper unterstützt die Gruppierung und Analyse von Fällen.

Fachwerkzeuge verbinden

Freigaben im Ablauf

Ein entworfener Arbeitsschritt ist noch keine ausgeführte Aktion. Der Workflow legt fest, wann die Assistenz fortfahren darf und wann Mitarbeitende prüfen oder bestätigen.

Eigene Kompetenzen gestalten

Der Einstieg

Mit einer Aufgabe beginnen,
die Ihr Team kennt.

Wählen Sie einen wiederkehrenden Ablauf mit einem klaren Ergebnis. Gemeinsam betrachten wir die benötigten Quellen, die verfügbaren Schnittstellen und die verantwortlichen Rollen.

Im nächsten Schritt wird der Ablauf mit geeigneten Beispielen geprüft: Sind die Angaben nachvollziehbar? Werden fehlende Informationen erkannt? Greifen die vorgesehenen Freigaben? Erst daraus ergibt sich, welche Schritte sich sinnvoll automatisieren lassen.

Häufige Fragen zu KI-Agenten.

Was unterscheidet einen KI-Agenten von einem Chatbot?

Ein Chatbot beantwortet zunächst eine Eingabe. Ein Agent kann zusätzlich freigegebene Werkzeuge nutzen und mehrere Schritte zur Bearbeitung einer Aufgabe koordinieren. Welche Aktionen möglich sind, hängt von der konkreten Einrichtung ab.

Entscheiden die Agenten selbst über eine Aufnahme oder Behandlung?

Das hier gezeigte Szenario unterstützt die Suche und Abstimmung. Die zuständigen Mitarbeitenden und Stationen entscheiden über Aufnahme und Versorgung. Diese Verantwortung wird durch den Workflow nicht ersetzt.

Können bestehende Systeme eingebunden werden?

Die Anbindung richtet sich nach den verfügbaren Schnittstellen, den Zugriffsrechten und dem vereinbarten Betriebskonzept. MCP-fähige Fachwerkzeuge lassen sich über das Model Context Protocol anbinden; weitere Integrationen werden für die jeweilige Systemlandschaft geprüft.

Wo beginnt Automatisierung, wo bleibt eine Freigabe?

Das wird je Aufgabe festgelegt. Ein Ablauf kann Informationen zusammentragen und Ergebnisse vorbereiten, während eine Kontaktaufnahme oder andere weiterführende Aktion eine ausdrückliche Bestätigung erfordert.

Weiterdenken

Welcher Ablauf braucht bei Ihnen
zu viele einzelne Schritte?

Bringen Sie Ihre Aufgabe mit. Wir besprechen, wie Assistenz, Datenzugang und Fachwerkzeuge dafür zusammenspielen können.